Do.17.45Jacob Witzel
Do.19.00Ron Estavillo
Do.20.00Mischa-Sarim Vérollet

Fr.11:00Workshop Impro
Fr.13:00Herrmann Kropp
Fr.15:30Mani Terzok / Adi Kuhlmann
Fr.16:45Bernd Witthüser
Fr.17:45Klaus der Geiger
Fr.19:00Jaromir Konecny
Fr.21:00Joachim Seidel
Fr.23:00Dame Bube Ritter

Sa.11:00Workshop Impro
Sa.14:00Kindertheater - Flora Primelwurz
Sa.15:30Frank Böhmert
Sa.16:45Julien Bobineau
Sa.17:30Die PARTEI
Sa.19:00Die Lesebühne ihres Vertrauens
Sa.21:00Kopfnussverlag
Sa.23:00Schreng Schreng & Lala

So.13:00Kindertheater - Vom Fischer und seiner Frau
So.14:00Workshop Impro
So.15:30Impro Workshop Vorführung
So.16:30Michael Fuchs-Gamböck
So.17:30Hanna Poddig
So.19:30Daniel Kulla





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20.04.2012
Ein Klick auf die Namen und die Seite scrollt zu den jeweiligen Infos:
Hermann Cropp/Steffen Andreae, Adi Kuhlmann, Die Lesebühne ihres Vertrauens, Die PARTEI, Frank Böhmert, Jacob Witzel, Joachim Seidel, Klaus der Geiger, Many Terzok, Michael Fuchs-Gamböck, IKARUS, Mischa-Sarim Verollet, Schrengschreng & Lala, Daniel Kulla, Jaromir Konecny, Kopfnussverlag, Bube. Dame. Ritter., Ron Estavillo, Hanna Poddig, Workshop - Improtheater für Kinder

Hanna Poddig

Lesung und Anekdotenerzählstunde:
"Im Namen des Flummiballs"
Skurrile, ätzende, widerliche, menschenverachtende - kurz: Ganz normale Geschichten aus dem Gerichtsalltag. Das Büchlein, aus dem hier vorgetragen wird, zeigt anhand etlicher kurzer Anekdoten, wie rücksichtslos Justiz bei der Abstrafung und Disziplinierung von Menschen vorgeht. Dabei gerät der Strafwahn mitunter deutlich ins Lächerliche, wird aber mit der arroganten Pose von Robe und Uniform durchgesetzt. Christof und Hanna, beide Mitverfassende der Kurzgeschichten dieses Büchleins und selbst erfahren in der Auseinandersetzung mit der Justiz, berichten, lesen, erzählen und stellen sich Fragen und Diskussion um Sinn und Unsinn von Strafe und Justiz.

Hanna Poddig, geboren 1985, ist Vollzeitaktivistin. Sie war fünf Jahre lang bei der Umweltorganisation Robin Wood aktiv und ist außerdem engagierte Globalisierungskritikerin, Rüstungs- und Militarismusgegnerin.

Ron Estavillo


Estavillos Dichtung kündet mit festem Klang von der Liebe, von der Bestialität, vom Unterwegssein des Menschen. Sie sucht die Berührung der Seelen jenseits des Wortes
- sphärisch und ehrlich
- süchtig nach Blut und Herzen
- in das Wort verliebt
- im Untergrund der Sprache
- als verdichteter Zorn
und mit den sanften und grausamen Mitteln der Poesie.

Seine Arbeit ist letztlich wie eine Flaschenpost - die er mutig in das Seelenmeer der Lesenden und Hörenden wirft - hoffend darauf das sie an Land treibt - bestenfalls an Herzland.

www.edition-zitrone.de

Adi Kuhlmann


1954 in Weilerswist geboren, wo er mit Frau und zwei Eseln immer noch wohnt.
Seit über 30 Jahren Beamter bei der Gemeinde Weilerswist, davon 15 Jahre als leitender Sachbearbeiter beim Sozialamt.
Hat schon immer geschrieben, aber verstärkt seit 2005 als Krisenbewältigung.
2006 "Tagebuch eines Lemmings"
2006 Teilnahme an der Ausstellung "Wenn der Tod das Leben berührt"
2009 Beteiligung an der Geschichtesammlung "Stärker als der Tod"
2007 und 2009 Beiträge zur "Schottischen Weihnacht Weilerswist"
2011 "Kleine Affen sterben, wenn sie nicht gestreichelt werden"
Seit 2006 zahlreiche Lesungen bei Literaturabenden, Atelierfesten und anderen geselligen Spektakeln.

Die Lesebühne ihres Vertrauens


Die Lesebühne Ihres Vertrauens aus Frankfurt am Main - Texte und Lieder für sie und ihn mit Elis, Severin Groebner, Tilman Birr und Lisa Danulat.
Die Lesebühne Ihres Vertrauens - das sind Tilman Birr, gebürtiger Frankfurter, Wahlberliner, Kabarettist und Poetry-Slam-Typ (ohne Schiebermütze, dafür mit Gitarre), Elis, aus den USA und Rheinhessen stammendes widersprüchlich konstruiertes Modell, dass dann doch durch gute Verarbeitung, beachtliche Spielbarkeit und ansehnliches Klangangebot überzeugt, Severin Groebner, ein eingeborener Wiener und ausgewanderter Österreicher und von Beruf Maulheld und im Zweitberuf Kabarettist und Lisa Danulat, Dramatikerin und Jogi-Löw-Fan, die nicht wegen Quote sondern wegen Können dabei ist.
Die Lesebühne bietet kneipentaugliche Unterhaltung als Text, schöne Lieder und saftige Doppelmoderationen.
Frequently given answers:
- Ja, wir schreiben das alles selbst.
- Ja, einige von uns können davon leben.
- Gar nicht. Die Ideen kommen zu uns.
- Was willst Du denn? Wir haben doch eine Frau und einen Ausländer dabei.

www.dielesebuehne.de

Die PARTEI


Zwanzig Jahre nach dem Fall der Mauer versucht eine schmierige kleine populistische Oppositionspartei, in Deutschland die Macht zu übernehmen und das Land wieder zu teilen.
Im August 2004 wurde Die PARTEI von der Redaktion des Faktenmagazins "Titanic" gegründet, um die Mauer wieder aufzubauen und alle anderen Parteien überflüssig zu machen. Wenige Wochen später ergaben Forsa-Umfragen, dass 21 Prozent der Bundesbürger sich mit diesem Vorhaben identifizieren können.
Seitdem hat Die PARTEI das politische Leben in Deutschland gewandelt - mit einem Mauerbau am 9. November an der innerdeutschen Grenze (mithilfe der IG Bau), der Ebay-Versteigerung von TV-Wahlwerbespots zur Bundestagswahl, einem Staatsbesuch in Georgien (mit Kniefall und Kranzniederlegung), Kanzlerkandidatinnen-Castings vor 800 Zuschauern ("Wir suchen junge, hübsche Frauen mit politischen Visionen") und dem Einmarsch in Liechtenstein zur Demokratisierung des Landes ("Deutsche Truppen sind gestern Nachmittag in Liechtenstein einmarschiert und haben Schaanwald und Nendeln eingenommen").
Heute hat Die Partei über 9000 Mitglieder in Ost und West und immer noch erklären Leute: "Schon mein Großvater war in der Partei, ich möchte auch zu euch!"

Im Lesezelt berichten der stellvertretende Bundesvorsitzende Peter Mendelsohn und andere hochrangige Vertreter Der PARTEI in Wort und Bild von aufreibenden Wahlkämpfen, außenpolitischen Missionen und irgendetwas lustigem Dritten.

www.derparteifilm.de/trailer

Frank Böhmert

Frank Böhmert, geboren 1962 als Berliner in vierter Generation, fing schon mit 14 Jahren an zu schreiben. Er selbst sagt, es sei sein Ziel zu schreiben, "wie ein guter Boxer boxt: locker und punktgenau und in den entscheidenden Momenten mit Feuer" - aus: Interview mit Frank Böhmert (2002), sf-fan.de
Er hat mehrere Romane veröffentlicht, darunter Der Elefant auf dem Dach (2001) und Die Sternenhorcher (2002). Seine Beiträge zur Perry Rhodan-Serie sind unter Fans ebenso beliebt wie umstritten. Zuletzt erschien mit Ein Abend beim Chinesen (2010) eine Auswahl seiner Kurzgeschichten.

Buch: Bloß weg hier!
von Frank Böhmert

Berlin (West), Herbst 1973. Betreten des Rasens verboten. Fußballspielen verboten. Kinderspielen in der Durchfahrt nicht gestattet. "Dir werde ich die Hammelbeine langziehen!" - "Der braucht nur mal eine tüchtige Abreibung!" Langhaarige empfehlen: Verbieten verboten.
Im Grunewald stößt der elfjährige Ausreißer Olli auf den gleichaltrigen Bernd, der sich während eines Klassenausflugs verlaufen hat. Olli wittert die Gelegenheit zu einer Heldentat und beschließt, den "Brillenbubi" auf eigene Faust nach Hause zu bringen.
Nach Kreuzberg. Ausgerechnet. Wo die ganzen Asozialen wohnen! Ein Großstadtabenteuer nimmt seinen Lauf ...

Link zu Video: bitte hier klicken!

Jacob Witzel

Das vorgestellte Ich & du


Wie bereits im letzten Jahr liest Jacob Witzel auch 2012 wieder Lyrisches aus eigener Feder.
Diesmal lautet das Motto "Das vorgestellte Ich & du", und wenn Sie sich darunter nichts vorstellen können, macht das auch nichts - es klingt einfach so schön. Und genau darum geht es auch. In den düsteren Tagen, da bedeutungsschwangere Metaphern und ein omnipräsent bramabasierender Enjambement-Stil die Gedichte im deutschen Sprachraum prägen, rückt hier etwas ins Zentrum, das von Goethe perfektioniert, von Heine ironisiert und von zu vielen Deutschlehrern ignoriert wurde: die unsägliche Schmackhaftigkeit der deutschen Sprache. In dem geräumigen Spannungsfeld zwischen Stefan George und Ernst Jandl findet hier zeitgenössische Lyrik statt, deren Größe von keinem Verleger erkannt, mit keinem Preis bedacht und von niemandem überhaupt wahrgenommen wird. Sollte der Autor jedoch je den Nobelpreis bekommen, können Sie sagen: Ich kannte ihn schon, da hat er noch auf so nem Hippie-Festival gelesen. Na, das ist doch mal ein Grund ... Wenn Sie also nichts gegen Auflistungen haben, dann kann es nur heißen: Treten Sie näher, hören Sie zu, seien Sie live dabei, verlegen Sie, wenn sie einen Verlag haben! Ladys & Gentlemen, would you please welcome Burg-Herzberg-Festival-Artist Jacob Witzel!

Joachim Seidel


Joachim Seidel ist Alt-Punk, Musiker und Autor. Bevor sein erster Roman "HimbeerToni" im Jahr 2010 erschien, arbeitete er unter anderem bei der Gala, der Frankfurter Rundschau, schrieb Drehbücher und war Chefredakteur eines Magazins namens "MALER". Er lebt in Hamburg, hat eine Tochter, einen Sohn und einen Kleingarten direkt an der Alster.
Joachim Seidel wurde im Herbst 2011 mit dem LiteratwoNovelPreis 2011 ausgezeichnet. In der Begründung des Preiskomitees heißt es: "Kaum ein zeitgenössischer Autor vermag es so wie Joachim Seidel die Postmoderne mit den szeneimmanenten Hoffnungen einer vergangenen Jugend zu verknüpfen und dabei sowohl Leser als auch Zuhörer zu einer Zeitreise durch seine wichtigsten Lebenspochen einzuladen. Dabei strahlt sein ungebrochener Optimismus über allen Worten und Werken. Seidel schreibt über Freundschaft, Wegbegleitung und tiefe Krisen, die nur zu überstehen sind, wenn man Hand in Hand den Weg gemeinsam meistert und alles ernst nimmt, nur nicht sich selbst."

PRESSESTIMMEN:

PRINZ: "Wer Sven Regener liebt, dürfte sich auch für Seidel erwärmen."
BÖRSENBLATT DES DEUTSCHEN BUCHHANDELS: "Auf witzige und ironische Weise berichtet Joachim Seidels Roman "HimbeerToni" (Piper) vom Altern großer Jungs."
HAMBURGER MORGENPOST: "Mit liebevoller Ironie beschreibt Seidel die Nöte seines Helden beim "Hechelkurs" und beim Entsorgen der Plazenta."
MUSIK EXPRESS: "Die Ausgangssituation klingt ein bisschen so, als könne es darum gehen, was aus den "Dorfpunks" von Rocko Schamoni wurde, als sie erwachsen geworden waren - erzählt als Coming-of-Erwachsen-Age-Geschichte nach Art von Nick Hornby."
www.buch.de: "Aberwitzig und anarchisch ... Ein tolles Debüt von einem Ex-Punk der ersten Stunde, der mittlerweile seine freie Zeit in einem Kleingarten verbringt!"
HAMBURGER ABENDBLATT: "Volle Kannen! Viel erreicht hat Anton "HimbeerToni" Hornig nicht im Leben - zumindest hat er in ein seiner Winterhuder Butze mit ein paar Kannen ASTRA nicht mehr zu feiern als das 25. Jubiläum der Auflösung seiner Punkband Remo Smash - und die Schwangerschaft seiner Freundin Ada. Das hat angesichts der skurilen Pläne seiner Bandkumpels gerade noch gefehlt ... "

Klaus der Geiger


Klaus der Geiger: kein Phantom !
Den gibt's immer noch in Fleisch und Blut, und wie! Ein Alt-68er, der seinen Idealen treu geblieben ist und sich immer noch mit seinen Liedern und seinem fulminanten Geigenspiel einsetzt für Gerechtigkeit, Antirassismus und Mutter Erde !

Many Terzok


Many Terzok, 1948 in Essen geboren, Hat u.a. als Fischer auf dem See Genezareth und als Tellerwäscher in den USA gearbeitet; ist als Big-Band-Pianist durch Japan und Brasilien getourt; hat als Seemann einmal den Globus umrundet; als Liedermacher befasst er sich mit Drogernweh; Plattenveröffentlichungen; seit 1976 wohnt er in Berlin.

Michael Fuchs-Gamböck

Michael Fuchs-Gamböck, Journalist und Autor von unzähligen Biographien und Sachbüchern über die Rock- und Popkultur, legt hier einen kleinen Gedichtband vor, der es in sich hat. Es ist after all these years das erste gänzlich eigene Werk des passionierten Vielschreibers. Seine Gedichte, Monologe und Realitätsfetzen schwanken zwischen Existenzängsten und Glauben, Resignation, Gewalt und Liebe, Alkoholexzess und Klarheit. Sie zertrümmern Weltbilder und weigern sich, Alternativen aufzustellen. In direkter Sprache und alles andere als glamourös klopft hier ein zerrüttetes Weltbild an unsere Tür, das sich zusätzlich an einem Harmonie und Zweisamkeit spiegelnden Bilderzyklus von gabriele aufzureiben scheint.

IKARUS

Wenn meine Verzweiflung Flügel hätte,
würde ich nicht losfliegen,
ich würde stattdessen im Kreis herumlaufen,
mit hängenden Schultern -
aber irgendwann,
irgendwann würde ich die Sonne spü ren,
die meine Haut versengt
und ich wäre glü cklich,
weil meine Flügel verbrannt sind.

MISCHA-SARIM VEROLLET LIVE

DAS LEBEN IST (NOCH IMMER) KEINE WALDORFSCHULE
Eine Poetry Slam-Comedy Lesung


Für ihn ist das Leben noch immer keine Waldorfschule - und Mischa-Sarim Vérollet geht den großen Ungereimtheiten des Universums und den ganzen Dingen, die er nicht versteht in seinem neuen Programm gewohnt selbstironisch und schwarzhumorig auf den Grund: Weshalb verraten Menschen das Ende von Filmen? Warum gibt es Frauen, die Spaß daran haben, Mitesser auszudrücken - bei ihm? Und was passiert, wenn man keine Drogen nimmt? Der begnadete Humorist nimmt den geneigten Zuhörer mit auf eine bissige und böse, aber stets charmante Reise in die Abgründe des Alltags, der Kindheit und des ganz normalen Wahnsinns, bis hin zur Antwort auf die Frage, warum niemand Michael Ballack sein möchte...
Mischa-Sarim Vérollet ist einer der bekanntesten Poetry Slammer Deutschlands. Neben Auftritten in der NDR Talkshow und Sat 1 Comedy präsentierte er seine Texte auf Bühnen im gesamten deutschsprachigen Raum und sogar in Simbabwe. Der Kurzgeschichtenband "Das Leben ist keine Waldorfschule" verkaufte sich über 30.000 Mal. In der Fortsetzung des gleichnamigen Bühnenprogramms präsentiert er live brandneue witzige Kurzgeschichten sowie ein Best Of seiner Klassiker.

Schrengschreng & Lala
*Schaumweingetränkte Insubordination versus die Ellenbogengesellschaft


Der Zeitgeist spukt, während Schrengschreng und Lala spucken: Grosse als auch kleine Töne, diffuse Gefühle und Heidenspass in Form von glitzernden Klangfontänen. Mit dem Herzen denken, via Gedankenkraft nach hier, da und an Feiertagen gar nach St. Pauli entfliehen - und sich selber nicht zu ernst nehmen - im Gegensatz zu den Themen, die man in den Texten verarbeitet. Dazu kommt eine ähnlich horrende Anzahl an Akkorden wie die RAMONES sie einst bemühten. Jedoch wird hier neben der Gitarre ein wenig kinderzimmeresker instrumentiert als bei den lederbejackten Ur-Punks. So geht Zeitgeistexorzismus in der La Schreng-Schule. Mit Konfetti an Stelle des Kruzifix. Von stetem Seifenblasenhagel und dem Wunsch nach einem weltweiten Langeweileverbot begleitet, spielen und performen Schrengschreng und Lala einen wahnwitzigen Mix aus Bob Dylan, Horatio Alger, Iron Maiden und der Pennymarkt-Plünderung bei den legendären Chaostagen. Wären sie ein Film, hiesse dieser "Fear & loathing und schlaflos in Düsseldorf Oberbilk - nicht Seattle, Dirk". Noch Fragen? Prima!
Link: www.schrengschrengundlala.de

Daniel Kulla,


Kulla, wortkritischer Wortarbeiter aus dem Osten, druckt, singt, liest und rappt seine Texte, speist sie ins Internet ein (classless.org), mischt sie um oder läßt sie ummischen und entwickelt sie in und aus ständigen Vorträgen.
In Buchform entstanden daraus u.a. der Doku-Roman "Raven wegen Deutschland" mit Egotronic-Frontmann Torsun, der Cut-up-Weltdeutungsversuch "Weichkern-AufSchnitt. Die endgültige Versöhnung von einfach allem mit einfach allem", die biographische Annäherung "Der Phrasenprüfer. Szenen aus dem Leben von Wau Holland, Mitbegründer des Chaos Computer Clubs" und das Sachbuch "Entschwörungstheorie. Niemand regiert die Welt". Mit Egotronic und dem Hamburger Breakcore-Arrangeur Istari Lasterfahrer nahm Kulla textintensive elektronische Tanzmusik auf. Die Spex meint, Kulla könnte "den Kapitalismus einfach totquatschen".
Beim Herzberg-Festival präsentiert er eine kleine Werkschau mit Passagen aus verschiedenen Schaffensphasen, garniert mit Anekdoten, theoretischen Exkursen und dem einen oder anderen Witz.

Jaromir Konecny


Deutschlands lustigster Tscheche...
mit seinen urkomischen Geschichten (sowie Jongliereinlagen und Gitarrensongs) über die gefährlichen Höhenflüge des Alltags.
Die Presse ist sprachlos.
Aktuelle Buchtitel "Krumme Gurken" und "Tatar mit Veilchen".

www.jaromir-konecny.de

Kopfnussverlag


Unter dem Titel „Beiträge zu einem kreativen und farbenfrohen Weltuntergang“ trägt das Autorenkollektiv des Kopfnuss Verlages Geschichten und Gedichte rund um den alltäglichen Krieg, Großkonzerne, Drogen und die leidige Geschlechtlichkeit - alles was diese Welt zum untergehen verurteilt und dem wenigstens ein Töpfchen Farbe abgepresst werden muss. Seit fünf Jahren pausenlos auf Tour bringen diese Subkultur-Autoren unter Einsatz Ihrer Leber ihre Gedanken und Geschichten auf die Bühne.
Wie kommt es das manche Menschen 500 Freunde bei facebook haben, aber keinen der Ihnen beim kotzen das Haar- oder beim sterben die Hand hält?
Spezial-Gast: Alexander Gräbeldinger.
Punk, Opfer, Vollidiot und seit Mitte der Nullerjahre Kolumnist des Ox-Fanzines wo er sich um Kopf und Kragen schreibt. Eine erste Bestandsaufnahme seiner Verfehlungen erschien 2008 in Buchform unter dem Titel „Ein bekotztes Feinrippunterhemd ist der Dresscode zu meinem Lebensgefühl“. Im September 2011 folgte die Fortsetzung „Bald ist Weltuntergang, bitte weitersagen!“.
Die Dunkelziffer unserer Verfehlungen fängt langsam an schwarze Zahlen zu schreiben…



Bube. Dame. Ritter.


Hallo! Wir sind Bube.Dame.Ritter. Wir machen coole Shows. Mit Videos. Texten. Und Musik. Wir sind:
Andy Strauß, geboren irgendwann Ende der Siebziger oder Anfang der Achtziger hat bereits vor der ersten Klasse das Schreiben mit einer alten, klapprigen Schreibmaschine gelernt. Vor dem Abitur hat er seine Schulaufsätze immer mit dem Anspruch geschrieben, das Lehrpersonal zu verunsichern oder zu erschüttern.
Entmutigt von zu viel Kritik an seinen Ideen begann Andy erst wieder während des Soziologiestudiums in langweiligen Seminaren mit dem Schreiben und treibt sich seit Dezember 2006 erfolgreich auf Poetry Slam Bühnen im deutschsprachigen Raum herum.
Nebenher engagiert er sich aktiv für die Verbreitung von Straßenkunst und unterstützt soziale Kämpfe (am liebsten die, die am verlorensten scheinen). Darüber, ob er nun ein verkannter Prophet oder ein zurückgezogener Soziopath ist, hat jeder Leser oder Zuhörer selbst zu urteilen.
Clara Nielsen: Als Clara eines Tages erfuhr, dass sie nicht nach der Frau auf dem Hundertmarkschein* benannt wurde, beschloss sie, selbst einmal auf dem Hundertmarkschein zu erscheinen. Als der Euro ihr einen Strich durch die Rechnung machte, waren die Zukunftsträume dahin und das Bilderbuchbullerbüleben vorbei. Seitdem zahlt Clara gerne mal mit Monopolygeld, spielt Memory und mag Harry Potter und Batman.
Christian Ritter (*1983), Diplom-Germanist, lebt in Bamberg, ist Veranstalter und Moderator diverser Poetry Slams und Lesebühnen. Er tritt auf Kleinkunstbühnen, in Comedyshows und bei Poetry Slams auf, gibt vereinzelt auch Sololesungen und führt Schreib- und Performance-Workshops an Schulen durch.
Ritter schreibt regelmäßig für die Bühne, für Magazine und Anthologien und seine eigenen Bücher (aktuell: "Moderne Paare teilen sich die Frauenarbeit", Lektora 2011). Sein erster Roman erschien im Frühjahr 2012 ("Dichter schlachten", Unsichtbar 2012).

Workshop - Improtheater für Kinder

Herantasten, vorstürmen, innehalten, entdecken, begreifbar machen.
Umsichtig sein, Füreinander, Miteinander.

Das sind die Schlagworte (die hoffentlich auch Neugierde erzeugen) zur spielerischen Aufforderung an meinem Workshop teilzunehmen.
Es geht um den Umgang mit Imagination anhand vorgestellter Situationen und Räume, wir wollen Rollen/Charaktere finden, die wir spielen wollen, herausfinden, wie diese miteinander umgehen könnten und daraus eine Geschichte entwickeln, die wir erzählen wollen.
Diese Geschichte wird dann, wenn es klappt, jeder sehen können bei einer Aufführung am Sonntagnachmittag.

Angebot und Nachfrage bestimmen nicht den Kurs, wohl aber die Kinder die Lust haben daran teilzunehmen.

Das klingt alles viel zu Kompliziert wenn man nur davon spricht. Aber ich werde es versuchen.
Wenn man spielt geht das ganz von selbst. - Von rechts tritt die Prinzessin auf die gar keine ist, sondern ein Mädchen im Prinzessinenkostüm. Dann bewundert sie den großen Spiegel der gar nicht da ist und dann kommt der Hofkasper.
Der ist natürlich auch kein Hofkasper sondern eigentlich der Junge aus Zelt 12. Er hat eine Maske auf und ein Kostüm an. Alle Zuschauer sehen jemanden der aussieht wie ein Hofkasper.
Und natürlich fällt der, bis er bei der Prinzessin angekommen ist, drei mal hin. Dabei wollte er sich hinter dem großen Prinzessinenspiegel verstecken.
Die Prinzessin rennt weg weil sie sich erschreckt.
Der Kasper schaut auf seine kaputten Blumen die er beim hinfallen ramponiert hat.
Dann sagt er vielleicht noch: "Ich wollte eigentlich bloß fragen ob ihr die Blumen gefallen". - So könnte eine Szene ablaufen.

Mal sehen was beim gemeinsamen Spinnen der Faden wird, der unsere Geschichte zusammen hält. Und möglicherweise ist sie auch etwas länger.
Zur Spielvorlage wird es drei Möglichkeiten geben. Da wäre erstens: Ein kurzes Abenteuer zweier Freunde. Oder als zweites: Wie ein Theaterstück entsteht. Oder drittens: Wir denk'n uns selba was aus.
Was sagt ihr dazu? Kommt einfach am Donnerstag am Lesezelt vorbei um euch anzumelden und wir machen es genau so wie ihr es sagt. Oder so ähnlich. Oder ganz anders?

Hermann Cropp/Steffen Andreae

Lesetheater mit Herrmann Cropp: Literatur in der Finanzkrise - Boulevardniveau statt Geist. Über den intellektuellen Abstieg von Solon und Aristoteles bis zur BLÖD-Zeitung informiert ein "Lesetheater" mit einer Collage von verschiedenen antiken Autoren wie Solon "über die Feigheit der Bürger" und "die Befreiung von der Schuldknechtschaft" bis zur Stimmungsmache der Jetztzeit durch BLÖD/Focus/Stern/Zeit: "verkauft doch eure Inseln, ihr Pleite-Griechen". So neu und unerwartet die Weltfinanzkrise und das Schuldenspektakel über uns kamen, so alt ist dieses Thema, mindestens 2600 Jahre, als die Griechen bereits wußten, was viele heute noch nicht wissen, daß Schulden zur (Lohn-)Sklaverei führen, und das gehört abgeschafft. Griechenlandhetze ist Hetze gegen die Armen, wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen! Passend zu diesem Theater hängt im Literaturzelt eine große Karikaturenausstellung - unbedingt ansehen! (Spende statt Eintritt erwünscht) =================================
Literatursalon mit Herrmann Cropp und Steffen Andreae: Die Utopie der Kommune Niederkaufungen Die Utopie 2012 braucht statt künstlerischer Phantasie krisenfesten Wirklichkeitssinn, weniger Kunstwerk als Mach-Werk. Mit dem neuen Buch "Winningen, Eine Reale Utopie" von Steffen Andreae und Matthias Grundmann bekommen wir endlich, worauf wir schon lange gewartet hätten, wenn wir wüßten, worauf wir warten: die konstruktive realistische Utopie als Ausweg aus globaler Lethargie und mutlosem Sichabfinden mit der endlosen Krise. Zusammenbruchstheorien grassieren, der Tanz auf dem Vulkan kontrastiert die Untergangsstimmung, Klimaskeptiker füllen sich noch schnell die Taschen, aber geht es auch anders? Aber ja, die Reale Utopie ist da!

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